logo
Scharteucker Forst
Wir über uns
Produkte & Preise
Waldkreislauf
Holzernte
Holz & Hackschnitzel
Naturverjüngung
Waldpflug im Einsatz
Neophytenbeseitigung
Pflanzung
Waldpflege & Schutz
Dürreschäden 2018
Rund ums Holz
Anfahrt
Impressum

Waldpflege & Schutz

Ein gepflegter Wald ist widerstandsfähig. Er braucht jedoch ein wachsames Auge durch den Besitzer. Nicht nur der Sauere Regen sondern auch der Klimawandel bringen Probleme mit sich. Hierzu gehören unter anderem Insekten und Pflanzen, deren Lebensgrundlage sich durch andere klimatische Bedingungen verbessert hat.

Besonders problematisch ist der sogenannte Eichenprozessionsspinner. Es ist ein unhübscher Falter, der zunächst als Raupe in großen Mengen in Nestern an Eichenbäumen lebt. Die Raupen ziehen regelmäßig aus dem Nest wie bei einer Prozession in die Baumkrone und fressen alle Blätter ab. Dann stirbt der Baum. Bei der Entwicklung zum Falter stoßen die Raupen feine Häärchen ab, die einen Giftstoff enthalten und sogar dem Menschen recht gefährlich werden können.

Wir beobachten unsere Bäume sorgfältig und bekämpfen die Nester der Prozessionsspinner thermisch. Dabei wird das Nest erst mit einer lodernden umhüllenden Flamme entschärft sodass lose Gifthäärchen abgeflammt werden.

Dann folgt eine scharfe Flamme direkt in das Nest. Den Brenner haben wir aus Gründen der Arbeitssicherheit verlängert. Im Rekordjahr 2011 haben wir rund 200 Nester so vernichtet. Der Erfolg war in 2012 deutlich sichtbar.

 

Man sollte es aber nicht übertreiben. Der Baum möchte schließlich auch nicht geröstet werden. Bei längerer Flammeinwirkung muss die Flamme seitlich geführt werden damit sie nicht direkt auf den Baum trifft.

 

 

Ein ebenfalls neues Waldproblem ist das Gras Sandrohr (Calamagrostis epigejos). Es breitet sich seit Jahren zunehmend in den Wäldern Osteutschlands aus und produziert besonders in Waldkulturen erhebliche Schäden durch das Überwuchern der Kulturpflanzen. Diese ersticken durch das Sandrohr.

Unsere Abwehrmaßnahmen sind das Abmähen des Sandrohrs solange bis die Kultur eine unempfindliche Höhe erreicht hat.. Hierzu nutzen wir eine Motorsense.

Auch mit Pflanzenschutzmittel ist das Sandrohr recht gut bekämpfbar. Auf Totalherbizide (Glyphosat) reagiert es bei vorschriftsmäßiger Dosierung recht schnell. Bei selektiven Pflanzenschutzmittel gegen einkeimblättrige Unkräuter (Gräser) sind die Erfolge bisher aus noch nicht erforschten Gründen bei uns überschaubar. Das unten stehende Foto zeigt Kiefern in Pflanzgräben, die durch Mähen und Pflanzenschutzmittel vom Sandrohr befreit wurden.

 

 

Scharteucker Forst GbR mbH